Süd-Sudan: Neues Gesetz soll Bergwerkssektor in Schwung bringen

Seit Juli 2011 gibt es einen neuen Staat auf der Landkarte Afrikas: Den Südsudan. In dem Land, das sich von Sudan abgespalten hat, liegen unter anderem große Teile der Erdölvorräte des ehemaligen Gesamtstaates. Weite Teile der Wirtschaftsleistung des armen Landes basieren auf dem Erdöl – doch das soll sich ändern, auch weil Streitigkeiten mit dem Sudan um den Erdöltransport die Einnahmen stetig bedrohen. Der Südsudan will daher den Bergwerkssektor vergrößern.

Dabei soll der Wirtschaft ein neues Gesetz helfen, um zukünftig auch andere Bodenschätze verstärkt abzubauen. Die neue Gesetzgebung wurde nun vom Parlament verabschiedet. Formal ist das Gesetz damit aber noch nicht in Kraft. Unter anderem muss noch Präsident Salva Kiir seine Zustimmung erteilen. Beobachter rechnen aber nicht damit, dass den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen noch Steine in den Weg rollen werden.

Mit den neuen Regelungen soll der Weg frei sein, um große, bisher kaum explorierte Gegenden des Landes näher unter die Lupe zu nehmen, um irgendwann die Bodenschätze zu heben. Eine ganze Reihe von Firmen aus vielen Ländern soll sich bereits für Konzessionen interessieren, heißt es aus dem Südsudan. Neben Gold- und Ölvorkommen werden dort unter anderem reiche Mineralisierungen von Eisenerz, Kupfer, Uran und auch Diamanten vermutet.

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