Australien: Großes Erz-Eisenbahnprojekt verschiebt sich

Es ist ein Rückschlag für die Transportkapazitäten in der australischen Pilbara-Region: Ein großes Eisenbahnprojekt verzögert sich nach Angaben der beteiligten Parteien um rund ein halbes Jahr. Eine Machbarkeitsstudie werde erst im kommenden ersten Halbjahr 2013 so weit sein, dass man Klarheit habe, wie die nächsten Entwicklungsschritte aussehen werden. Dies habe der Chef von QR National bestätigt, heißt es in Medienberichten. Ursprünglich sollte die Studie spätestens Ende 2012 abgeschlossen werden.

Bei der Eisenbahnlinie handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem mehrere Firmen – unter anderem QR National – aus der rohstoffreichen Pilbara-Region im australischen Bundesstaat Western Australia gefördertes Eisenerz an die Küste für den Export transportieren wollen. Die geförderten Erze werden vor allem über den großen Hafen von Port Hedland nach Asien transportiert, hier sitzen große Abnehmer.

An dem milliardenschweren Eisenbahnprojekt sind neben QR auch Atlas Iron und Brockman Mining beteiligt. Die Bahn wird in Konkurrenz zu anderen Strecken stehen, unter anderem von BHP Billiton und der Fortescue Metals Group. Ursprünglich sollte im Jahr 2015 das erste Eisenerz gefördert werden. Ob der Zeitplan jetzt noch haltbar ist, darf bezweifelt werden – das gilt damit auch für mögliche Ausbau- und Optimierungspläne der am Projekt beteiligten Unternehmen.

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