Australien will Magnetit-Förderern unter die Arme greifen

Während man in China laut über Steuererleichterungen für die heimischen Eisenerzförderer nachdenkt, um diese international wettbewerbsfähig zu bekommen, will Westaustralien der Magnetit-Bergbauindustrie unter die Arme greifen. Die Gewinnung von Magnetit, einer Form des Eisenerzes, ist im Vergleich zu anderen Eisenerzförderungen sehr kostspielig. Für die Unternehmen der Branche ist der Preisverfall für die Tonne Eisenerz daher besonders schmerzhaft. Mit Projekten der Branchengrößen wie Rio Tinto oder BHP Billiton kann man nicht mithalten.

Westaustralien bietet der Magnetit-Bergbauindustrie nun Zugeständnisse bei den Royalty-Zahlungen an. Wie konkret diese Hilfe des australischen Bundesstaates aussehen wird, ist allerdings noch nicht detailliert klar. Man wolle sich mit den einzelnen betroffenen Unternehmen zusammen setzen, heißt es aus Regierungskreises Westaustraliens um den Premierminister Colin Barnett. Entlasten will man die Gesellschaften dabei vor allem in der Startphase von Projekten, womit Investitionen angekurbelt werden sollen – so hängen derzeit einige Magnetit-Projekte in der Region hinter dem Zeitplan her.

Die Schwäche in der Eisenerzbranche bedroht auch Westaustraliens großes Infrastrukturprojekt "Oakajee Port and Rail", das Premier Barnett als eines seiner wichtigen Projekte ansieht.

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