Tansania: AngloGold Ashanti warnt vor Vertrauensverlust

Nicht nur in Australien tobt der Verteilungskampf zwischen Politik und Industrie um die Früchte aus der Förderung von Bodenschätzen. Auch in Tansania sind die Regierung des Landes und die Bergbaubranche auf Konfrontationskurs, nachdem das Land eine neue Minengesetzgebung verabschiedet hat. Damit einher gegangen sind deutliche Steigerungen der Abgabensätze.

Dennoch klagen die Politiker des ostafrikanischen Landes, dass vom Boom im Bergwerkssektor nicht genügend in der Staatskasse ankomme. Dies gilt vor allem für den Goldsektor, der eine große Bedeutung für die Minenbranche in Tansania hat – das Land ist die viertgrößte afrikanische Förderregion für das Edelmetall. Die Bedeutung des Industriezweiges für die Wirtschaft des Landes soll stark steigen. Der Staat hofft, den Anteil am Bruttoinlandsprodukt bis zum Jahr 2025 auf 10 Prozent rund zu verdreifachen.

Zwar ist auch die Branche an Wachstum interessiert, sieht aber den Staat auf einem falschen Weg. Konkrete Kritik übt AngloGold Ashanti, einer der weltweit größten Goldförderer. Der erinnert Tansania an Verträge, die vor der neuen Gesetzgebung abgeschlossen wurden. Man besteht darauf, dass die Zusagen eingehalten werden. Die Investoren hätten unter langfristigen Aspekten Geld gegeben und könnten nun das Vertrauen verlieren, warnt man. Statt Abgaben zu erhöhen, solle Tansania attraktiver für Investoren werden sowie zusätzliche Bergbaulizenzen vergeben.

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