Südafrika: Jetzt schaltet sich die Zentralbank ein

Die Streiks in Südafrika erreichen die Finanzebene. Bisher haben sich vor allem Arbeiter, Gewerkschaftler und Politiker mit dem Thema beschäftigt, jetzt gibt auch die Zentralbank des Landes ein Statement dazu ab. Und es ist mehr als nur der warnende Zeigefinger, den die Zentralbanker in der Hauptstadt Pretoria in die Höhe heben. Sie sehen große Risiken für das gesamte Finanzsystem des Landes. Die Streiks in den Gold- und Platinminen würden dessen Stabilität gefährden.

Investoren fragen sich, ob eine Investition in Südafrika noch sicher sei. Internationale Ratingagenturen werden aufmerksam und beobachten die Situation genau. Das kann Auswirkungen auf die Kreditkonditionen haben. Schon jetzt schwächelt der Rand. Gegenüber dem US-Dollar hat die südafrikanische Währung in den vergangenen vier Wochen fast 7 Prozent an Wert verloren. Dazu wächst die Wirtschaft der größten afrikanischen Volkswirtschaft langsamer als zuvor, die Arbeitslosigkeit bleibt auf einem hohen Niveau. Sollten sich die Streiks fortsetzen, könnte das sehr negative Folgen für die Wirtschaft des Landes haben. Die Chefs der Zentralbank verfolgen die Situation mit Sorge, machen jedoch auch deutlich, dass Südafrika insgesamt auf gesunden Beinen steht. Bisher zeigt sich das Bankensystem widerstandsfähig gegen alle Bedrohungen.

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