Kanada: Lob für die Gesetzgebung

Die Bergbaubranche wird immer internationaler. Es gibt kaum einen Winkel auf der Welt, in dem nicht Explorations- oder Förderunternehmen tätig sind. Doch neben den Unbillen der Natur und den allgemeinen Schwierigkeiten beim Bau einer Mine müssen Unternehmen auch immer stärker die geopolitischen Aspekte berücksichtigen. Man benötigt Genehmigungen, muss Steuern bezahlen, ist auf lokale Behördenvertreter angewiesen etc. Teils sind die Bergbaugesetze noch völlig veraltet, teils wollen Regierungen an den Erfolgen der Konzerne in besonders starkem Maße partizipieren, beispielsweise durch hohe Steuern und Gebühren. Korruption und Bestechung sind ebenfalls immer wieder beliebte Themen bei möglichen Investitionsentscheidungen. So hängt die Entscheidung, ob eine Mine entsteht, längst nicht mehr nur von den Mineralisierungsgraden ab, die Unternehmenslenker müssen noch eine Vielzahl anderer Aspekte berücksichtigen.

In einer 80seitigen Studie haben Baker & McKenzie dies unter die Lupe genommen. Mehr als 300 Industrielenker sind dafür weltweit befragt worden. Ein besonderes Lob geht dabei an Kanada. Das Land bietet eine hohe politische Stabilität. Die Steuerstruktur schlägt die Mitbewerber deutlich, die Kapitalmärkte sind gut entwickelt und auf Bergbauunternehmen vorbereitet. Mehr als 70 Prozent der Befragten glauben, dass die Regierung sich genau in richtigem Maße in die Belange der Bergbauindustrie einmischt. Solch gute Werte können längst nicht alle Länder für sich in Anspruch nehmen. Brasilien und Indonesien kommen beispielsweise nur auf rund 40 Prozent.

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