Amplats verliert die Geduld

Die Situation in den Platin- und Goldminen in Südafrika ist unverändert angespannt. Noch immer streiken viele Arbeiter in der Region rund um Rustenburg, weiterhin liegen Bergwerke still. Vom Platinproduzenten Anglo American Platinum, kurz Amplats, kommt eine eindringliche Warnung an die Arbeiter.

Vorstandschef Chris Griffith erwartet, dass die Streikenden wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Sie sollen die Arbeit wieder aufnehmen, damit die Minen wieder vollständig in Betrieb gehen können. Falls sie sich weigern, schließt Griffith disziplinarische Maßnahmen nicht aus. Alle Streikenden könnten dann entlassen werden, so der Vorstandschef. Gleichzeitig appelliert er an die Arbeiter, ihre Tätigkeiten wieder aufzunehmen.

Ob die Drohung und der Appell wirklich etwas bewirken, darf bezweifelt werden. Zuletzt hat nur jeder fünfte Arbeitnehmer nicht gestreikt. Ob die Mehrheit nun aufgrund einer solchen Drohung einknickt, muss hinterfragt werden. Griffith kann neue Fachkräfte nicht einfach aus dem Hut zaubern, er kann nicht nur ungelernte Hilfskräfte einsetzen, somit sind die Arbeiter in einer guten Verhandlungsposition.

Für Amplats wie für einige andere Gesellschaften wird es jedoch immer enger. Sie können den Ausstand nicht mehr einfach so wegstecken. In den vergangenen zwei Wochen hat Amplats durch die Streiks mehr als 20.000 Unzen Platin nicht fördern können. Eine solche Menge ist im Jahresverlauf nicht mehr aufzuholen.

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