Barrick Gold ist erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Der Goldförderer meldet für die ersten drei Monate ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 2,0 Milliarden Dollar, das ist ein Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Gewinn steigt um 3 Prozent auf 1,03 Milliarden Dollar an. Umgerechnet ergibt dies einen Gewinn je Aktie von 1,03 Dollar (Vorjahr: 1,00 Dollar).

Für Anleger von besonderer Bedeutung ist, dass Barrick Gold die eigenen Aktionäre stärker am Erfolg des Unternehmens teilhaben lässt. Dies ist seit Jahren gefordert worden, fand in der Unternehmensspitze aber bisher wenig Gehör. Die Quartalsdividende steigt deutlich an. Lag sie im Vorquartal bei 0,15 Dollar je Aktie, sollen für das vergangene Quartal 0,20 Dollar je Anteilsschein ausgeschüttet werden. Das ist eine Verbesserung von 33 Prozent. Somit wird ein Investment für viele potenzielle Investoren attraktiver, die vor allem auf die Dividendenrendite schielen. Goldaktien haben nicht die starke Entwicklung nachvollzogen, die der Goldpreis genommen hat. Viele Aktien gelten derzeit als unterbewertet. Eine höhere Dividende könnte für mehr Interesse am Markt und somit für steigende Kurse sorgen.

Noch zwei Aspekte kommen am Parkett gut an. Die Gesellschaft bekräftigt die Produktionsprognose für das Gesamtjahr. Man will zwischen 7,3 Millionen Unzen und 7,8 Millionen Unzen Gold fördern. Die Cashkosten je Unze werden zwischen 520 Dollar und 560 Dollar gesehen. Zudem steigt das Explorationsbudget 2012 deutlich an. Gab man im Vorjahr 350 Millionen Dollar für Explorationsarbeiten aus, stehen in diesem Jahr zwischen 450 Millionen Dollar und 490 Millionen Dollar zur Verfügung.