Der US-Konzern Molycorp warnt für das laufende Jahr vor steigenden Kosten. Höhere Ausgaben für die Belegschaft sowie benötigte Chemikalien werden die Produktionskosten des Konzerns klettern lassen. Wie stark der Einfluss sein wird, steht noch nicht fest. Allerdings könnten die Ausgaben Lücken in den Investitionsplan von Molycorp reißen. Die Gesellschaft hat knapp 0,8 Milliarden Dollar (USD) unter anderem für den Ausbau des Mountainpass-Projektes budgetiert. Allerdings geht man bei den US-Amerikanern auch von einem deutlichen Umsatzanstieg aus.

Für das Jahr 2011 legt der Konzern allerdings Rekordzahlen vor. Mit dem deutlichen Ausbau der Förderung hat sich der Umsatz von 35,2 Millionen USD auf 396,8 Millionen USD vervielfacht. Das Ergebnis hat sich als Folge hiervon deutlich verbessert und liegt mit einem Gewinn von 118,3 Millionen USD um rund 169 Millionen USD besser als noch im Jahr 2010, das einen Verlust von 50,8 Millionen USD gebracht hat.

Bleibt die Frage, wann sich das alles im Aktienkurs widerspiegelt. Die Notierung der Molycorp-Aktie befindet sich seit Mai des vergangenen Jahres in einer nach wie vor intakten Abwärtsbewegung. Der Blick auf den Chart zeigt aber auch, dass Chancen auf eine Trendwende vorhanden sind. Oberhalb von 23,05/25,60 USD hat sich in den vergangenen Wochen eine breite Unterstützung mit der Option auf eine Trendwende aufgebaut. Werden Hürden um 32,94 USD und 35 USD überwunden, scheint die Trendwende nach oben geschafft.