Das Unternehmen

TriStar Gold Inc. wurde 2010 in Arizona gegründet und schloss im gleichen Jahr eine Option über das Projekt Castelo de Sonhos in Brasilien ab. Über die brasilianische Tochtergesellschaft Mineracao Castelo de Sonhos Ltda. wird das Projekt nach Einholung der behördlichen Genehmigungen ab Sommer 2011 aktiv exploriert. Es ist das einzige Projekt im Portfolio des Unternehmens.

Goldprojekt Castelo de Sonhos

17.177 ha stehen TriStar Gold in der an Gold reichen Region zur alleinigen Verfügung. Viele Einheimische haben seit 1965 an leicht zugängigen Stellen Gold abgebaut. Bekannt ist, dass ca. 300.000 Unzen Gold von den sogenannten „Artisanal Minern“ in den Jahren 1985 bis 1990 abgebaut wurde. 1995 wurde durch Barrick Gold, dem damaligen Besitzer, das Gebiet umfangreich und erfolgreich exploriert, wodurch viele Daten TriStar Gold zur Verfügung stehen. Barrick Gold hat nach Bohrungen und Feldarbeiten das Projekt 1997 jedoch wieder aufgegeben.

Abb1: Großlage des Projektes, TriStar Gold

Abb2: Detailumfang des Projektes, Quelle: TriStar Gold

Geologie, Infrastruktur

Das Projekt ist in kurzer Entfernung zur gleichnamigen Ortschaft gut über Schotterstraßen mit dem übergeordneten Highway 163 verbunden. Auf dem Projektareal befindet sich neben einem Explorationscamp auch ein 550m langer Landeplatz für Kleinflugzeuge. Güter des täglichen Gebrauchs sind in der rd. 5 km entfernten Ortschaft erhältlich. Waser ist ausreichend auf dem Projekt vorhanden. Strom wird über Dieselgeneratoren bereitgestellt.

Das Projekt liegt auf einem leicht hügeligen Plateau mit leichtem Baum- und Buschbewuchs. Die klimatischen Verhältnisse erlauben eine ganzjährige Exploration.

Das ca. 3 Mrd. Jahre alte Plateau besteht geologisch überwiegend aus Konglomeraten und Sedimenten eines Urmeeres. Die goldhaltigen Bereiche befinden sich in den vorhandenen Faltungen des Geländes bis zu einer Tiefe von rd. 350m. Die Mineralisierungen beginnen überwiegend bereits an der Oberfläche, wodurch eine Tagebaugrube bei einer Produktionsaufnahme optimal erscheint. Da sich die goldhaltigen Bereiche in der Tiefe fortsetzen, so ist bei ausreichenden Gehalten auch ein Untertageabbau denkbar.

Projektstatus

Bereits im Jahr 2015 hat TriStar auf Basis von 143 eigenen Bohrlöchern und 2 von Barrick Gold eine erste Ressourcenschätzung vornehmen lassen, wobei nur rd. 4,5km der insgesamt 16km langen Strecke mit Mineralisierungen an der Oberfläche für die Schätzung auf Esperanza Süd herangezogen wurden. Nach weiteren Bohrungen und Feldarbeiten konnte die derzeit aktuelle Ressource erarbeitet werden, die bereits einen ersten Vorgeschmack auf die Mächtigkeit der Vorkommen gibt, die laut Geologen noch in allen Richtungen und auch in der Tiefe vorhanden sind. Nach wie vor lag der Fokus auf Esperanza Süd.

Abb3: aktuelle Ressource, Quelle: TriStar Gold

Auf Basis der Ressource und umfangreichen metallurgischen Tests wurde im November 2018 eine erste vorläufige Wirtschaftlichkeitsschätzung vorgenommen, die mit exzellenten Werten glänzte.

Bei einem prognostizierten Abbau von 1,1 Mio. Unzen Gold, einer Minenlaufzeit von 8 Jahren und einem angenommenen Goldpreis von 1.250 USD je Unze, zeigte sich die ausgezeichnete Wirtschaftlichkeit wie folgt:

  • Gesamtprojektkosten: 187 Mio. USD
  • jährliche Produktion: 120.000 Unzen Gold
  • interner Zinsfuß: 51% vor Steuern und 43% nach Steuern
  • Rückzahlungsperiode; 1,9 Jahre
  • Produktionskosten auf Basis AISC: 687 USD je Unze Gold

Mit diesen fantastischen Daten als Basis wurde in den Folgejahren weiter exploriert. Als für die Weiterentwicklung wichtigster Projektteil gilt ausschließlich Esperanza Süd, der für eine Vorwirtschaftlichkeitsstudie vorbereitet wird.

Abb4: Lage des vorrangigen Teilprojektes Esperanza Süd, Quelle: TriStar Gold

Über Bestätigungsbohrungen, weiteren metallurgischen Testreihen wird dieser Projektteil nach Angaben des Managements im 1. Quartal 2021 eine neue Ressourcenschätzung erhalten um im 2. Quartal 2020 eine Wirtschaftlichkeitsschätzung als kommende Meilensteine fertigstellen zu lassen.

Projektzukunft

So hochqualitativ Esperanza Süd auch ist, betrachtet man die geologischen Verhältnisse und bisherigen Fundstellen, so zeigt sich, dass das Gesamtprojekt noch extrem viele Optionen für ein gewaltiges Anwachsen der Ressource besitzt.

Abb5: weitere Fundstellen am Projekt, Quelle: TriStar Gold

Auch wenn Esperanza Süd vorrangig Richtung Produktion geführt wird, so stellen die zusätzlichen Fundstellen eine gewaltige Zukunftsperspektive dar. Vor allem, wenn über ansprechende Ressourcen alle Projektteile von einer zentralen Produktionsstätte verarbeitet werden können.

Doch zuvor wird Esperanza Süd über weitere Aktivitäten Richtung Bildung von Reserven mit anschließender detaillierter Wirtschaftlichkeitsschätzung als Vorbereitung für eine Produktionsentscheidung geführt. Die Konzentration auf die ergänzenden Teilgebiete ist bis dahin zurückgestellt. Auf Grund der hochliegenden Vorkommen ist vorweg eine Tagebaugrube für den Abbau geplant, erfolgreiche Bohrungen unter der Grubensohle könnten jedoch auch einen nachfolgenden Abbau aus dem Untergrund nach sich ziehen, der die Minenlaufzeit entscheidend verlängern würde und die Wirtschaftlichkeit drastisch erhöhen könnte.

Aus Sicht der Geologen hat man bisher erst an der Oberfläche gekratzt, denn die Mineralisierungen zeigen sich auch im Bereich der angedachten Tagebaugrube noch nach allen Richtungen hin offen.

Ein Querschnitt der mineralisierten Lagen zeigt das Potential, das sich zwischen Esperanza Süd und Esperanza West befindet. Hier schlummern noch sehr viele zu entdeckende Unzen Gold!

Abb6: Potential außerhalb von Esperanza Süd, Quelle: TriStar Gold

Vorläufige gesamte Ressourcenbildung

Auch wenn Esperanza Süd Richtung Produktion geführt werden soll, bisherige Explorationsbohrungen und Feldarbeiten haben auch auf Esperanza Ost und Esperanza Zentral zu einer ersten Ressourcenschätzung geführt.

Abb7: derzeitige Gesamtressource, Quelle: TriStar Gold

Somit befinden sich vorläufig 2,0 Mio. Unzen im Bestand des Unternehmens.

Projektzusammenfassung

Mit Esperanza Süd hat TriStar bereits eine wesentliche Entwicklungsstufe erreicht und nachgewiesen, dass aus geologischer Sicht noch ungeheures Erweiterungspotential besteht. Die nächsten Meilensteine – Ressourcenerweiterung, Ressourcenhöherstufung und die Ziele vorläufige Wirtschaftlichkeitsschätzung und Wirtschaftlichkeitsstudie – werden nicht nur das Risiko minimieren, sondern die Stärke des Projektes eindeutiger demonstrieren als die alte Studie aus dem Jahr 2018. Vor allem der aktuell starke Goldpreis sollte die Werte der kommenden Studien weit verbessern. Durch die mannigfaltigen Arbeiten wie Bohrungen, metallurgische Tests zur Studienvorbereitung ist ein konstanter Nachrichtenfluss zu erwarten.

Management

Nick Appleyard, Präsident & CEO, Director

Seit 2015 leitet der erfahrene Vorstand das Unternehmen. Dabei kommen ihm seine Erfahrungen zugute, die er als Vorstand bei Chaparral Gold und anderen Unternehmen in den letzten 25 Jahren nahezu weltweit gesammelt hat.

Scott Brunsdon, Finanzvorstand

Auch er ist seit 2015 bei TriStar und bringt seine Finanzierungerfahrungen ein, die er sich im Laufe von 28 Berufsjahren bei unterschiedlichen Unternehmen der Bergbaubranche angeeignet hat.

Mo Srivastava, Vizepräsident

Geologe und anerkannte Autorität im Bereich Ressourcenschätzung und Geostatistik, einen Erfahrungsschatz den er sich über 30 Jahre lang bei Entwicklungsgesellschaften erworben hat. Die Qualifikation dazu erhielt er nach einem Studium für Geostatistik mit dem Bachelor-Abschluss an der Stanford Universität.

Tony Brown, Metallurge

Seit seinem Abschluss als Master für Metallurgie an der Universität in Sheffild, England, profilierte er sich die anschließenden 40 Jahre in den Bereichen Metallurgie, Wirtschaftlichkeitsstudien, Kostenschätzung, Kommissionierung und Produktion.

Mark Cannuli, technischer Konsulent

Als vorheriger Exlorationsmanager bei Chaparral Gold bringt er über 30 Jahre an Erfahrungen in Geologie, Geophysik und Geochemie für die Identifikation von Mineraldepots bei TriStar ein und ist eine wesentliche Stütze im geologischen Bereich.

Fazit

TriStar Gold besitzt in Brasilien ein ausnehmend aussichtsreiches Projekt, das von einem in allen Bereichen erfahrenen Management geleitet wird. Die Lebensläufe der Managementmitglieder und die strikte Vorgangsweise der Entwicklung mit der Priorisierung von Esperanza Süd, sowie die exakt geplanten kommenden Meilensteine, zeugen von Managementqualität.

Das Projekt Castelo de Sonhos hat in seiner bisherigen Entwicklung bereits gutes Potential aufgezeigt und enorme Erweiterungsmöglichkeiten in Aussicht gestellt. Die Zukunft von Esperanza Süd in Verbindung mit dem enormen Potential durch die weiteren Teilprojekte, weisen eine prosperierende Zukunft des Unternehmens auf.

Mit der aktuellen Kapitaldecke, die bis zumindest bis ins 2. Quartal 2021 reichen wird, sind die nächsten Entwicklungsschritte abgedeckt. Danach sollte für die kostspielige Erstellung der Wirtschaftlichkeitsstudie wieder eine Kapitalaufnahme notwendig werden.

Am Markt präsentiert sich daher TriStar Gold durch seine bisherigen Erfolge als risikominimiertes Entwicklungsunternehmen, das gegen Jahresende 2021 einer Produktionsentscheidung entgegensieht. Bei kontinuierlichen weiteren Erfolgen könnte TriStar mit dem erfahrenen Management alle noch auftretenden Probleme bewältigen und zu einem gesunden Goldproduzenten heranwachsen. Die Basis dazu ist jedenfalls absolut vorhanden.