Hauptaktionäre

  • IFC: 8,1%
  • EBRD: 6,9%
  • Management: 8,0%
  • Insider total: 23,0%

Projekte

Lydian Int. Besitzt zwar in Georgien eine „Kela“ genannte Goldliegenschaft, konzentriert sich aber ausschließlich der Erkundung und Weiterentwicklung der armenischen „Amulsar“ Goldliegenschaft.

Das Amulsar Projekt

Lydian Int. besitzt 100% der Rechte an dieser rd. 65 km² großen Liegenschaft im Süden Armeniens. Das Projekt wird durch Lydians 100%ige Tochter Geoteam CJSC betrieben.

Lydian Projektmap

Quelle: Homepage Lydian Int.

Das Projektareal liegt rd. 170 km südöstlich der Landeshauptstadt Yerevan und zeichnet sich durch hervorragende Anbindungen aus. Die Fernstrasse von Yerevan Richtung Iran pasiert in 4 km Entfernung, Strom wird von einer Überlandleitung zum Preis von $ 0,06 je kWh entnommen und Wasser kann ganzjährig dem 3 km entfernten Vorotan Fluss entnommen werden. Eine Gaspipeline verläuft 4km von der Liegenschaft entfernt und ein Kabelkanal liegt ebenfalls in der Nähe. Versorgung und Arbeitskräfte sind in den umliegenden Orten und Kleinstädten ausreichend vorhanden.

Geologie

Die Region beherbergt Goldablagerungen in vulkanischem Felsgestein und Sedimenten der Eozän- und Oligozän-Ära. 2 dominante Strukturtrends, von nordost nach südwest verlaufend, mit höhergradigen Goldvorkommen wurden auf dem Areal festgestellt.

Detailliertere geologische Aussagen sind auf der Homepage abrufbar.

Geologische Mappe

Auf der geologischen Projektmappe ist auch gut die Einteilung des Projektareals in die 4 Teilprojekte Erato, Tigranes, Artavasdes und Arshak zu erkennen.

Lydian Geologie

Quelle: Homepage von Lydian Int.

Projektstand

Seit der Übernahme des Projektareals im Jahr 2006 hat Lydian Int. kontinuierlich mit Bohrprogrammen die Vererzungszonen erkundet. Insgesamt wurden bislang 172.500 m in den Jahren 2007 bis 2012 niedergebracht.

Daraus resultierte eine im September 2012 veröffentlichte Ressource, aus der nachfolgend dargestellte Reserve besteht:

Lydian Resource

Quelle: Homepage Lydian Int.

Die Gesamtressource umfasst lt. Feststellung vom Mrz 2013 und bei einem Cut-off-Grad von 0,3 g/Tonne folgende Werte:

  • 59,6 Mio. Tonnen zu 0,96g/to und 1,838.000 Unzen Gold in der measured Kategorie
  • 21,5 Mio. Tonnen zu 0,91g/to und 629.000 Unzen Gold in der indicated Kategorie, sowie
  • 70,1 Mio. Tonnen zu 0,82g/to und 1,847.000 Unzen Gold in der inferred Kategorie

Somit beherbergt das Gesamtareal angezeigte und vermutete 4,314.000 Unzen Gold.

Nicht enthalten in diesen Angaben sind die Ergebnisse aus den Bohrungen des Jahres 2013, die erst zu einem späteren Zeitpunkt einfließen werden.

Metallurgische Tests

Untersuchungen von Materialien der Teilgebiete Tigranes, Erato und Artavsdes brachten Gewinnungsraten von bis zu 97,7% bei einer Laugungsdauer von 47 Tagen und einer Korngröße von -12,2 mm. Bei der Cyanidisierung wurden 0,47kg pro Tonne Gestein gemessen.

Wirtschaftlichkeitsstudie

Im September 2012 wurde eine erste Wirtschaftlichkeitsstudie (feasibility study) veröffentlicht, die folgende Werte beinhaltet:

NPV (net present value) in Höhe von USD 646 Mio. und einem IRR von 28% vor Steuern bei einem angenommenen Goldpreis von USD 1.200/Unze. Dies unter der Annahme einer Verarbeitungsanlage von 5-10 Mio. Tonnen pro Jahr für die Gewinnung von jährlich 150.000 bis 250.000 Unzen Gold.

Projektpläne

Lydian Int. hat im Oktober 2013 eine Arbeitsgruppe installiert, die das Investitionsvorhaben, die technischen Prozesse und die laufenden Genehmigungen bearbeiten und koordinieren soll.

Für das Jahr 2014 wurden daher vom Management auch alle Bohrprogramme ausgesetzt um Minendesign, Kosten- und Umweltbelange zu prüfen, sowie auch Personal- und Managementsituationen zu durchleuchten. Festgehalten wird jedoch am Managementplan der Produktionsaufnahme im Jahr 2018.

Fazit

Lydian Int. hat in den vergangenen Jahren gezielt die Liegenschaft vom Grünland zu einem mit großer Ressource ausgestatteten Projekt entwickelt. Mit den seit Erstellung der Wirtschaftlichkeitsstudie gestiegenen Kosten und den nicht hochgradigen Ressourcen verbundenen neu zu bewertenden Gesamtkosten für eine erfolgreiche Produktionsaufnahme vor Augen hat das Management mit einem Entwicklungsstopp und Überprüfung der Kostenstruktur die richtigen Akzente gesetzt.

Mit den vorhandenen Mitteln von rd. $ 12,0 Mio. ist das Unternehmen gut gerüstet, diese nach außen hin inaktive Phase der internen Prüfungen ohne weitere Kapitalmaßnahmen zu überstehen und darüber hinaus auch noch für 2015 Kapitalreserven für weitere Erkundungen zu besitzen.

Auch wenn der angedachte Produktionsstart mit 2018 noch fern erscheint, so unternimmt das Unternehmen bereits frühzeitig notwendige Weichenstellungen für kommende Finanzierungsrunden, für die eine fundierte Wirtschaftlichkeit des Projektes dokumentierbar sein muss.

Welche Auswirkungen die kommenden Revisionsarbeiten haben werden, wird sicher vom Unternehmen in gewohnt korrekter Weise den Aktionären mitgeteilt werden. Somit wird das Jahr 2014 nicht geprägt werden von Bohrergebnissen, sondern von wichtigen internen Veränderungen und Verbesserungen.

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