Das Unternehmen

Kingman Minerals hieß bis 8.4.2020 noch Astorius Resources Ltd. Noch unter diesem Namen wurde im Februar 2020 das Mohave Projekt durch Übernahme aller Aktien (9 Mio.) der Gesellschaft Mohave Ventures Ltd. erworben. Dafür wurden den Aktionären von Mohave Ventures 2,5 Mio. Aktien von Kingman Minerals übergeben. Mohave Ventures Ltd. fungiert in Folge als Tochtergesellschaft von Kingman Minerals. Mohave Ventures Ltd. besaß seit 18.12.2019 die Kaufoption des Projektes, abgeschlossen mit Seguro Projects Inc. Diese Kaufoption besagt, dass zu bestimmten Bedingungen das Projekt innerhalb von 4 Jahren zu 100% an den Optionshalter übergehen kann. Ursprünglich bestand das Projekt aus 20 Claims, die bis zum heutigen Tag auf 71 Claims erweitert werden konnten. Seit dem 8. April 2020 firmiert das Unternehmen unter Kingman Minerals Ltd. an der kanadischen Venture Börse unter dem Kürzel KGS.

Das MOHAVE Projekt

Bereits in den 1880er Jahren wurden hochgradige Gold- und Silbervenen auf dem Projektareal entdeckt. In den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden auf der Rosebud-Mine (einem Teilbereich des Mohave Projektes) Untergrundstollen angelegt und Edelmetalle abgebaut. Verfall des Goldpreises und der zweite Weltkrieg unterbrachen die Bergbautätigkeit. Erst 1983 und 1984 erfolgten von Vorbesitzern weitere Probenentnahmen im Bereich der Rosebud Mine sowie Kartierungen. Durch Kingman Minerals wurde das Projekt im Jahr 2020 wiederbelebt.

Abb1a: Projektlage – Übersicht, Quelle: Kingman Minerals

Das Projektareal befindet sich in den Music Mountains des Mohave Bezirks, gut angebunden an die weltbekannte Route 66, sowie einer befestigten Zufahrtsstraße. Die Stadt Kingman befindet sich nur 35 km Richtung Süd-Süd-West vom Projekt entfernt.

Das Projekt in heutiger Größe zeigt sich in nachfolgender Grafik, in der (gelb umrandet) auch die Ursprungsgröße der 20 Claims eingetragen ist.

Abb1b: aktuelle Projektgröße, Quelle: Kingman Minerals

Insgesamt stehen Kingman Minerals nun 71 Claims mit rd. 732 ha an genehmigter Explorationsfläche zur Verfügung.

Projektstatus

Auf dem Projektareal befindet sich die historische Rosebud Mine, die aktuell auch das bevorzugte Explorationsgebiet des Unternehmens ist. Von der vor fast 100 Jahren gestarteten Bergbautätigkeit auf der Mine bestehen heute noch Zugangsschächte und Untergrundstollen sowie Zuführungen zu den Erzgängen  mit einer Gesamtlänge von fast 840 Meter.

Abb2: Anlage der Schächte und Untergrundstollen, Quelle: Kingman Minerals

Nachstehend ein paar Impressionen des alten Bergbaubetriebes, um aufzuzeigen mit welch einfachen Mitteln damals eine Mine betrieben wurde:

Abb2a: Schachtöffnung an der Oberfläche,

Abb2b: Leitern in die Tiefe,

2c: Untergrundstollen, Quelle der Aufnahmen: Kingman Minerals

Nur rund 3.000 Tonnen erzhaltiges Material wurde damals aus dem Untergrund gefördert, jedoch mit außergewöhnlich hohen Graden von 514,2 – 685,6 g/t Au. Wer die technischen Möglichkeiten im Bergbau vor rd. 100 Jahren kennt, erahnt, dass noch jede Menge an werthaltigen Vorkommen im Boden schlummern könnte, die damals nicht entdeckt wurden.

Somit lag es an Kingman Minerals, diese Vorkommen konsequent zu suchen und zu erschließen. Dazu wurde bereits im Jänner 2021 ein erstes Erkundungsprogramm mit 5 Bohrungen gestartet. Eine erfreuliche Tatsache ist, dass sich neben der bevorzugten Rosebud Mine mit der Music Mountain Mine noch eine weitere aussichtsreiche historische Mine befindet. Diese könnte weitere Edelmetalle für das Unternehmen bereithalten, wenn sie exploriert werden wird. Doch aktuell konzentriert sich das Unternehmen auf die Rosebud Mine.

Bereits bei der Inspektion der Schächte und Untergrundstollen auf Rosebud am Level 100 Fuß und 200 Fuß wurden Gesteinsproben entnommen, die eindrucksvoll die Existenz hochgradiger Vorkommen signalisierten. So enthielten die Quarzvenen 688 g/t Au und 468 g/t Ag über 0,18 m, sowie 252 g/t Au und 341 g/t Ag über 0,46m. Wahrlich beeindruckende Werte.

Das Phase I – Bohrprogramm hatte zum Ziel, die historischen hochgradigen Vorkommen zu verifizieren und die historische Ressource zu bestätigen. Die sprach von 586.000 Unzen Gold zu 17g Gold je Tonne, sowie zusätzlich knapp 2,2 Mio Unzen Silber zu 65,49g je Tonne in der vermuteten (inferred) Kategorie. Sie entsprach allerdings nicht den strengen Maßstäben einer heutigen Ressource und ist somit keine bestätigte Ressource.

Die 5 Bohrlöcher waren allesamt erfolgreich und bestätigten die Existenz schmaler, aber hochgradig mineralisierter Venen mit Gehalten zwischen 6 g Gold je Tonne und 94,5 g Gold je Tonne.

Der nachstehende Bohrplan zeigt die Bohrstellen am Gelände:

Abb3: Bohrlagen des Phase I Bohrprogramms, Quelle: Kingman Minerals

Ermutigt von den Ergebnissen des Phase I Bohrprogramms hat Kingman Minerals ein weiteres Bohrprogramm (Phase II) mit insgesamt 24 Bohrlöchern vorbereitet und mit 23. September 2021 gestartet. Dieses hat zum Ziel die horizontalen und vertikalen Ausdehnungen der 8 bekannten Venensysteme zu untersuchen. 2 der Bohrlöcher soll Tiefen bis ca. 610m testen, ob sich vielleicht weitere Venensysteme in tieferem Boden befinden. Bis zum heutigen Tage sind von den aktuellen Bohrungen noch keine Laborergebnisse im Unternehmen eingelangt. Die ersten Resultate sollten aber in Kürze eintreffen.

Kommende Meilensteine

Der wichtigste Meilenstein ist die neue Ressourcenschätzung, gebildet aus den Erkenntnissen der beiden Bohrprogramme und der Integration der historischen Ressource. Das Management erwartet sich zumindest 1 Mio. Unzen Goldäquivalent als Basis für weitere Explorationsaufgaben. Da die Bohrungen noch laufen, so schätzen wir das Einlangen der neuen Ressource erst im Laufe des 1. Quartales 2022.

Da der Unternehmenswert mit Zunahme der gefundenen Bodenwerte steigt, so besteht das Arbeitsprogramm für die kommenden Quartale aus weiteren intensiven Bohrprogrammen, die weitere Ressourcen ermitteln sollen.

Das laufende Finanzierungsprogramm, das mit 4.November 2021 gestartet wurde, sieht die Ausgabe von 30 Mio. Aktien zum Preis von 0,065 CAD je Aktie vor, durch die rd. 2,1 Mio. CAD eingesammelt werden sollen. Da das Phase II Bohrprogramm finanziell gedeckt ist, so sollen die eingesammelten Beträge der aktuellen Finanzierungsrunde die Arbeiten der kommenden Monate bedecken. Von den 24 Bohrlöchern kann somit ein stetiger Nachrichtenfluss erwartet werden, der den Aktionären die Fortschritte aufzeigt.

Nachstehender Bohrplan zeigt die geplanten Stellen des Phase II Bohrprogramms grafisch an:

Abb4: Bohrstellen des Phase II Bohrprogramms, Quelle: Kingman Minerals

Projekt Covette

Das Ergänzungsprojekt des Portfolios ist ein Multimineralprojekt, auf das das Management eine Option zum 100%igen Erwerb besitzt.

Noch sind von diesem 12 Claims umfassenden Projekt keine wesentlichen Details bekannt, nur dass das Management plant, auch auf diesem Standort mit ersten Untersuchungen zu starten.

Das Projekt ist natürlich dem Mohave Projekt in der Priorität nachgereiht und stellt nur eine mögliche Zukunft für das Unternehmen dar.

Management

In der aktuellen Phase der Exploration wird das Unternehmen von einem schlanken Management geleitet.

Dr. Peter BORN, Geologe und CEO, sowie Präsident

35 Jahre an Erfahrungen bei Exploration, Projektentwicklung und Management bringt er als professioneller Geologe ins Unternehmen ein. Erfahrungen, die er als Geologe bei Western Mining und Echo Bay Mines gesammelt hat. Besondere Erfahrungen besitzt er bezüglich des Abitibi-Grünsteingürtels in Ontario und Quebec (Kanada).

Arthur BROWN, Direktor

Auch er bringt 36 Erfahrungsjahre ins Unternehmen ein. Bereits für 8 Unternehmen in den Bereichen Technik, Öl und Gas, sowie Mineralexploration war er in seinen Spezialgebieten Unternehmensstrukturierung und –entwicklung sowie Finanzierung tätig.

Cyrus DRIVER, unabhängiger Direktor

Seit 1982 tätig, bringt er umfangreiches Know How in den Bereichen Brokerage, Steuern und Finanzierung ein. Parallel zu Kingman Minerals ist er noch bei weiteren an der Börse gelisteten Aktiengesellschaften des Bergbaus als CFO (Finanzvorstand) tätig.

Fazit

Auch wenn Kingman Minerals ein noch relativ junges Unternehmen ist, so hat das Management mit dem Mohave-Projekt Weitsicht bewiesen. Die beste Möglichkeit, um nachhaltig Ressourcen zu entwickeln, besteht immer noch in der Entwicklung historischer Minen mit modernen Abbaumethoden, insbesondere wenn die Minenaktivität bereits rund 100 Jahre zurückliegt. Die Chancen dafür hat das Mohave Projekt bereits mit dem ersten Bohrprogramm aufgezeigt und sollte diese Erfolge durch das aktuell laufende Bohrprogramm bestätigen können.

Finanziell zeigt sich Kingman Minerals für die kommenden Monate solide ausgestattet. Da aus heutiger Sicht keine baldigen weiteren Finanzierungsrunden anstehen, so könnte die zu erwartende neue Ressource den Marktwert des Unternehmens entscheidend positiv beeinflussen. Dies nicht nur zum Vorteil des Unternehmens, sondern vor allem für die Aktionäre, die bereit waren, dem Unternehmen und Management in früher Explorationsphase zu vertrauen.