Das Unternehmen

Gegründet wurde das Unternehmen bereits 2005 als Takara Resources. Den für die Vorstellung des Unternehmens relevanten Start machte das Unternehmen am 13. April 2015, als man mit Granada Gold Mines (damals noch Gold Bullion Development) die Übernahme des Projekts ‚Castle Mine‘ vereinbarte. Im Jahr 2016 wurden  umgebende Liegenschaften zum Projekt Robinson, das man bereits seit 2011 besaß, hinzugefügt, sodass das Projektgebiet in heutiger Größe vorliegt. Mit 31.Oktober 2017 wurde auch ein Deal mit Gold Bullion Development geschlossen, der neben der Übergabe des ‚Castle Mine‘ – Projektes auch die Verarbeitung von goldhaltigem Material Gold Bullions auf der bestehenden, aber zu restaurierenden, Produktionsstätte vorsieht. Im November 2016 änderte Takara Resources auch seinen Namen in Castle Silver Resources Inc., um den Unternehmensinhalt besser abbilden zu können. Nachdem hochwertige Kobaltvorkommen festgestellt wurde, hat man erneut eine Namensänderung per 22. Feber 2018 auf Canada Cobalt Works durchgeführt. Per 14. Mai 2020 schlussendlich einigte sich das Management auf den neuen und aktuellen Firmennamen Canada Silver Cobalt Works Inc., womit die Hauptvorkommen nun endlich gemeinsam im Firmenwortlaut aufscheinen.

Das Projekt ‚Castle Silver‘

Insgesamt stehen dem Unternehmen 7.880,17 ha Landmasse zu 100% zur Verfügung, die sich im östlichen Bereich von Ontario zwischen den angrenzenden Orten Shillington, Nicol, Morel und Haultain erstreckt.

Quelle: Projektlage aus technischem Report, Canada Silver Cobalt.

Infrastrukturell sind die Projektareale gut erschlossen mit Wasser und Straßenanbindung mittels 2 km Sandstraße an den Highway West 560. Nächstliegende Ortschaft ist in 4 km Entfernung Gowganda. Lebensmittel und Kleinigkeiten erhält man in Gowganda, für spezielle Einkäufe muss man in das 77 km entfernte Kirkland Lake, einer gewachsenen Bergbaustadt, fahren.

Für wesentliche Projektteile  welche sich derzeit in der Explorationsphase befinden, bestehen nicht nur gültige behördliche Genehmigungen, sondern auch Einvernehmen mit den Ureinwohnern Ontarios.

Um das Potential des gesamten Projektes begreifen zu können, muss man einen Blick auf die Historie der Region und des Projektes werfen, denn bereits seit über 100 Jahren weiß man von den gewaltigen Silbervorkommen.

Projektgeschichte

Rund um das Jahr 1900 wurden hochgradige Silbervorkommen in der Region entdeckt und rasch wuchs die Zahl der Mineure, die den hochgradigen Silberadern folgten. Diese Bergleute begründeten den heutigen Ruf als hochgradige Silber-Kobalt-Region. Bis 1926 wurde der Silberabbau betrieben, danach aufgrund stark fallender Silberpreise sukzessive eingestellt. In dieser Zeit wurden mehr als 500 Mio. Unzen Silber aus den einzelnen Untergrundzugängen gefördert. Kleinbergbau wurde auch in den Jahren von ca. 1950 bis 1970 betrieben, bei dem neben Silber auch Kobalt gefördert wurde. Erst in den 80er-Jahren wurde die Region wieder zum Leben erweckt und namhafte Betriebe wie Kirkland Lake Gold, Alamos Gold, Panamerican Silver und viele weitere siedelten sich an.

Auf vielen Teilen des Projektareals sind daher noch Stollenzugänge, Schächte und Abraumhalden aus den Anfängen des vorigen Jahrhunderts vorhanden. Teile davon konnte das Miningscout-Team bei einem Besuch der Castle Mine im Jahr 2012 selbst besichtigen. Schon damals konnte bei einer Stollenbegehung natürliches Silber und Kobalt in den Wänden beobachtet werden. Historische Bohrkerne zeigten Silbergehalte von bis über beeindruckenden 5 kg/Tonne.

Betrachtet man die historischen Qualitäten einzelner Fundstätten, so können die weltweit höchsten Silbergrade nur in Erstaunen versetzen. Nachfolgend 2 Beispiele aus Bohrungen auf Robinson aus dem Jahr 2019:

Quelle: Canada Silver Cobalt Works

Damit konnten die märchenhaft anmutenden Spitzengrade aus der Vergangenheit bestätigt werden. 50 bzw. 70 kg (!!!) Silber je Tonne bei einer modernen Bohrung zeigen auf, dass mit den bescheidenen Abbaumöglicheiten vor über 100 Jahren bei Weitem nicht alle Silberadern gefunden wurden und riesiges Potential besteht noch auf vielen hochgradige Fundstellen im Bereich der historischen Bergbautätigkeit und in der Umgebung sicher auch noch einiges zu entdecken.

Projektstatus

Nachdem historische Daten ausgewertet wurden und ca. 3.000 Bohrmeter auf der „Robinson High Zone“ niedergebracht wurden, konnte das Management im Frühjahr 2020 eine erste vermutete (inferred) Ressource erstellen lassen. Diese jedoch ist von derart hoher Qualität, dass die nackten Zahlen vorweg surreal wirken.

Aus lediglich 27.400 Tonnen erzführendem Gestein konnten 7,56 Mio. Unzen Silber ermittelt werden.

Das entspricht einem Durchschnittsgehalt von 8.5 kg/Tonne Silber!!!

Welch gewaltige Größenordnung dies darstellt, zeigt ein Vergleich mit anderen Silbergesellschaften und deren Silbergehalte in der Ressource.

Quelle: Canada Silver Cobalt Works

Die Ressourcenschätzung zeigt neben den gigantischen Silbervorkommen auch eine hohe Qualität beim Nebenmetall Kobalt, das mit Graden von mindestens 1% je Tonne hohes Wertschöpfungspotential besitzt. Nachfolgend die Ressource vom 4. Mai 2020 im Überblick.

Quelle: Canada Silver Cobalt Works

Hochgradiges Silber und das zunehmend gefragte Metall Kobalt bieten somit eine mehr als gesunde Basis für die kommenden Entwicklungsschritte.

Im Oktober 2019 hat Canada Silver Cobalt Works bereits aus den Abraumhalden von Castle Mine 3 Silberbarren mit insgesamt 300 Unzen Silber gegossen. Weitere 1.000 Unzen Silber in Barrenform sind geplant.

Explorationsplanung 2020 und 2021

Aufgrund der vorliegenden Projektqualität ist das Management bestrebt, über umfangreiche Bohrkampagnen die wahre Ressourcengröße kennen zu lernen. Daher ist ein 50.000 Meter umfassendes Bohrprogramm geplant, welches in einem ersten Schritt mit 10.000 Bohrmetern die Ausdehnungen von „Castle Ost“ und die Neuentdeckungen untersuchen soll.

Weitere Bohrmaßnahmen werden zum Zeitpunkt der Fixierung der besten Bohrplätze bekannt gegeben. Parallel zu den ersten Bohrungen sind metallurgische Tests sowie die Einholung von weiteren behördlichen Bohrgenehmigungen für Bereiche geplant, die noch keine behördliche Freigabe dafür besitzen..

Für die ersten 5.000 Bohrmeter sind 1,5 Mio. CAD budgetiert, die neben den Bohrungen auch die  Laborkosten sowie weitere Feldarbeiten beinhalten. Ein genauerer Budget- und Zeitplan liegt derzeit noch nicht vor.

Plan des Managements ist es jedoch bis nächstes Jahr eine umfassende Ressource erstellen zu können, die neben der vermuteten (inferred) Kategorie auch bereits wesentliche Teile  in der besseren angezeigten Kategorie (indicated) enthält und somit einen großen Betrag zur Projekt- und Unternehmenssicherheit leistet.

Kobalt – Weiterverarbeitung

Canada Silver Cobalt Works besitzt ein bedeutendes, werthaltiges und patentiertes Verfahren namens  Re-2OX, mit dem aus dem Rohstoff Kobalt Endprodukte wie Kobaltsulfat in technischen Graden oder Nickel-Mangan-Kobaltverbindungen hergestellt werden können. Ziel ist es vom Minenbetrieb bis zum Endverbraucher alles aus einer Hand fertigen zu können.

Um dies auch in der Realität darstellen zu können, wurde im Januar 2020 im nördlichen Ontario das Unternehmen PolyMet Labs erworben, das bereits jetzt Barren gießen, Feueranalysen durchführen und Elektronikschrott verarbeiten kann. Canada Silver Cobalt bringt in diesen Unternehmensteil nun die eigenen Lizenzen ein und plant die Errichtung einer Pilotanlage, um Kobaltmaterial aus der Castle Mine endverarbeiten zu lassen. Ein wichtiger Schritt um mit künftigen Abnehmern Vertragsverhandlungen starten zu können. So wird auch Kobalt zum werthaltigen Nebenprodukt und unterstützt damit die Steigerung der Wirtschaftlichkeit und des Unternehmenswertes.

Projektfazit

Mit der bereits nachgewiesenen Projektqualität und dem Zusatznutzen einer Kobaltveredelung steht das Unternehmen auf zwei sehr gesunden Beinen. Über konkrete Bohrmaßnahmen und parallelen Kobaltendprodukten aus der Pilotanlage sollte sich das Bild des Unternehmens weiter konkretisieren. Aus beiden Quellen (Ressource + Pilotanlage) kann für die kommenden Quartale ein steiler Anstieg des Unternehmenswertes abgeleitet werden, der nun Schritt für Schritt realisiert werden muss.

Management

Frank J. Basa, P. ENG. CEO, Direktor

Frank Basa ist anerkannter Experte in hydrometallurgischer Technik und besitzt über 28 Jahre Erfahrung im Goldbergbau. Er ist auch CEO von Granada Gold Mines.

Thomas P. Devlin, CFO

Ein gestandener Manager im Investment- und Ressourcenbereich mit über 40 Jahre Erfahrung. Er ist seit September 2015 Finanzvorstand bei Canada Silver Cobalt Works und zusätzlich bereits seit Juli 2003 Finanzvorstand bei Granada Gold Mines.

Matthew Halliday, Präsident und COO

Ein graduierter Geologe (2007), der 13 Jahre beim Klasseunternehmen Kirkland Lake Gold und bei First Cobalt als Ressourcengeologe tätig war. Sein Spezialgebiet ist die Entwicklung von Weltklasseprojekten im Silber- und Batteriemetallbereich.

Marc Bamber, Direktor

Herr Bamber gilt in der Branche als Finanzprofi, der vielen Unternehmen zu vielfachen Gewinnen verhalf. Seine vielen Auszeichnungen sprechen für ihn. Sein Spezialgebiet sind Vertragsstrukturierungen, Finanzmarketing und Investorenkommunikation mit Fokus auf London und internationale Investmentgelegenheiten.

Robert Setter B.A. Econ, Direktor

Seit Januar 2016 Mitglied bei Canada Silver Cobalt, wo er seine mehr als 20 Jahre Erfahrungen im Bereich Research, Analyse und Marketing einbringt. Auch er ist ein Direktor bei Granada Gold Mines, wo er seit 2012 diese Leitungsbereiche abdeckt.

Unterstützt wird das Management von der Juristin Dianne Tookenay, M.P.A.B. Admin als Direktorin für Bergbaurecht und als Kontaktperson zu den Ureinwohnern der Region, sowie Tina Whyte für alle Sekretariatsaufgaben.

Fazit

Das eingespielte Managementteam, das sich seit Jahren durch Granada Gold Mines kennt, hat mit Canada Silver Cobalt Works ein Weltklasseprojekt in einer bergbaufreundlichen Region geschaffen, das noch nicht einmal ansatzweise die Mächtigkeit der potentiellen Vorkommen aufgezeigt hat.

Jedoch bereits die ersten Entwicklungsschritte über Analyse der historischen Daten, Erstbohrungen und die Erstellung einer Weltklasseressource haben gezeigt, dass man auf einem guten Weg ist um eine einmalige Unternehmensgeschichte zu schreiben. Dass bei so hochgradigen Vorkommen eine wirtschaftliche Produktion garantiert werden kann, ist aus heutiger Sicht noch nicht relevant, jedoch ein sehr beruhigender Zukunftsaspekt.

Aus finanzieller Sicht sind die kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunden der Grundstein für eine konsequente und forcierte Weiterentwicklung des Top-Projektes. Mit aktuell rd. 7,5 Mio. CAD ist das Unternehmen für die kommenden Aufgaben bestens gerüstet.

Aus Investorensicht kann festgehalten werden, dass mit Canada Silver Cobalt Works ein Bergbaubetrieb aktiv ist, der nicht nur durch die Projektqualität, sondern auch durch die intern gesteuerte Kobaltveredelung enormes Zukunftspotential besitzt. Ein Potential, das durch die kommenden Explorationsschritte schrittweise zu wesentlichen Neubewertungen des Unternehmens führen sollte.